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Alles Bio oder was?

Wo "Bio" draufsteht, ist auch "Bio" drin, aber mit trickreichen Formulierungen versuchen Hersteller, uns aufs Glatteis zu führen. Deshalb helfen die Ökosiegel die Übersicht zu behalten.



 

Wann immer Sie das staatliche Bio-Zeichen sehen, können Sie sicher sein, ein Lebensmittel a

us ökologischer Landwirtschaft in der Hand zu halten. Nur Produkte, die die Anforderungen der EG-Öko-Verordnung erfüllt haben, dürfen dieses Siegel tragen, und nur sie dürfen sich mit den gesetzlich geschützten Begriffen "biologisch" oder "ökologisch" schmücken. Zusätzlich müssen sie mit der Nummer der jeweiligen Kontrollstelle versehen sein. Diese Nummer und das grüne Sechseck garantieren:
> strenge Kontrollen
> artgerechte Tierhaltung und natürliche Futtermittel
> die Herstellung ohne chemische Pflanzenschutzmittel, Wachstumsförderer, synthetische Düngemittel und Gentechnik
> die Verarbeitung ohne Geschmacksverstärker, künstliche Aromen oder Bestrahlung.

Geprüft wird nicht nur die fertige Ware, sondern jeder Produktionsschritt. Jeder Bio-Bauer wird mindestens einmal im Jahr von amtlich zugelassenen privaten Kontrollstellen überprüft. Er ist verpflichtet, über alles, was auf seinem Hof passiert, Buch zu führen: den etwaigen Zukauf und die Verwendung von Saatgut, Futter- oder organischen Düngemitteln, über den Kauf und Verkauf von Tieren, ihre Haltung, Fütterung und Gesundheit. Kein konventioneller Bauer wird so streng kontrolliert wie der Öko-Landwirt. Die Kosten dafür muss er selbst tragen. Die Anbauverbände überwachen zusätzlich die Einhaltung ihrer eigenen Richtlinien, die oft noch über die EG-Öko-Verordnung hinausgehen. Viele Produkte tragen darum beide Labels.

Ausgabe 0312

 

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