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Interiortrends 2010: Design der Behaglichkeit versus kühler Minimalismus

Ende Januar eröffnete die imm cologne wieder die neue Möbelsaison. Markenhersteller und Designer aus aller Welt präsentierten ihre Sortimente und Gestaltungsideen für Möbel, Leuchten und Teppiche. Woman In The City hat sich für Sie dort umgesehen.

Die anhaltende Rezession ist ein Faktor, der auch auf das Interior- und Produktdesign einen starken Einfluss hat. Denn auch die Einrichtungsbranche muss den jeweiligen Bedürfnissen der Menschen Rechnung tragen. So ziehen sich viele Menschen in ihre "Comfort Zone" zurück. Sie suchen nach Dingen, die gemütlich und beruhigend sind. So dominieren warme Erdtöne, eher gedämpfte denn schrille Farben, opulente Formen und Gegenstände. Dies führt zu einem Design der Behaglichkeit. Neben Erd-, Senf- und Pistazien- und Brombeertönen waren auch die klassischen Farben Schwarz, Weiß und Rot zu sehen. Blau hat sich schon in 2009 nicht durchsetzen können und Türkis, die Trendfarbe des kommenden Sommers wurde nur von wenigen Herstellern, wie Brühl oder Rolf Benz präsentiert. "Die Möbelbranche hinkt den Fashiontrends meist ein Jahr hinterher", so Annemarie Sitte, Marketingleiterin von "die Collection". Der gegenläufige Trend, der Menschen anspricht, die in den vergangenen Jahren einer Überdosis an Design, Dekoration und Opulenz erlegen sind, führt zu einem eher reinen, minimalistischen, kühlen Design. Insgesamt vier Trends haben die "Design-Weisen" aufgespürt. Interessierte finden die "Interior Trends 2010" als Download unter www.imm-cologne.de. Weitere wichtige Themen, die wir entdeckt haben, sind "Relaxen", "Multifunktion" und "grüne Produkte". Letztlich lebt die Einrichtungsbranche schon lange nicht mehr von der Bedarfsdeckung, sondern von der Befriedigung unterschiedlichster Bedürfnisse – von der Sofalandschaft über die Wohnküche und das Home-Office bis zur Wellness-Matratze.

Ausgabe 03-2010

 

Video - Das Gesicht 2010

Video - Das Gesicht 2009