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"Das Gesicht 2009":

Die Gewinnerinnen ein halbes Jahr nach der Wahl

Im vergangenen Jahr starteten das Bochumer Fotostudio "Smile Studios" und die Dortmunder Modelagentur "Kelly Faces" in Kooperation mit Woman In The City den Wettbewerb "Das Gesicht 2009". Wie ist es den Frauen inzwischen ergangen? Modeln sie jetzt wirklich oder handelte es sich nur um einen "Heißluftballon"?

Altersunabhängig konnte sich 2009 jede Frau bewerben, die Spaß daran hat zu modeln – auf dem Catwalk oder als Fotomodell. Von 450 Bewerberinnen erreichten neun das Finale und drei Frauen im Alter von 18, 37 und 62 Jahren wurden zum "Gesicht 2009" gekürt. Die Gewinnerinnen erhielten ein Cover-Shooting bei den Smile Studios, zierten die Titelseite unserer Zeitschrift und wurden in die Kartei der Agentur Kelly Faces aufgenommen. Wer das Finale aufmerksam verfolgt hat weiß, dass sich die fachkundige Jury gerade in der jüngsten Altersgruppe mit einer Entscheidung wirklich schwer tat. So ist es auch nicht verwunderlich, dass alle drei Finalistinnen, auch die beiden, die nicht zum Gesicht 2009 gekürt wurden, inzwischen Catwalk-Erfahrungen sammeln konnten. Wenn eine Frau davon träumt, als Model zu arbeiten, dann denkt sie an die Catwalks der großen Modemetropolen wie Mailand, New York, oder Paris. Aber schon der Einstieg ins Modelgeschäft ist nicht einfach. So ziehen interessierte Frauen oft von Casting zu Casting, ohne jemals eine wirkliche Chance zu erhalten. "Unser Ziel war es, einen Einstieg in die Glitzerwelt der Mode zu ermöglichen – und das ist uns gelungen", sagt Agenturchefin Karin Kelly. So lief Gewinnerin Aline Schepper bereits bei der Verbrauchermesse "Boulevard" in den Dortmunder Westfalenhallen über den Laufsteg und die Bochumerin Stefanie Ermel präsentierte Mode von Sinn Leffers in der Kasseler Traumfabrik. "Die beiden haben eine tolle Ausstrahlung und werden gern gebucht. Ich bin froh, dass wir sie entdeckt haben", freut sich Kelly. Auch Leonie Aengenheister aus Bonn sammelte weitere Catwalk-Erfahrung. Sie lief zusammen mit Stefanie Ermel beim 3. Fashion Design Award in der Düsseldorfer Nachtresidenz – einem Nachwuchswettbewerb für junge Designer. Hier hatten sich auch Modelscouts auf der Suche nach frischen Gesichtern unter die Gäste gemischt. Am 16. März geht es für Leonie weiter: im Kölner Renaissance Hotel wird sie die neue ADAC Kollektion "Human Nature" zeigen. Auch für Tanja Kötting, Gewinnerin der zweiten Altersgruppe, hat sich die Teilnahme gelohnt. "Es war ein schönes und aufregendes Erlebnis, das Foto ist super und ich würde jederzeit wieder mitmachen. Durch das Covershooting hat mich mein Chef entdeckt", erzählt Tanja amüsiert. "Ich arbeite in einer Werbeagentur und werde von ihm nun als Model für verschiedene Prospekte gebucht." Inzwischen drehte sie ein Werbevideo für eine Handwerkervereinigung und lief in Düsseldorf bei der "Voices of Fashion". Pech hatte die älteste Gewinnerin, Dusanka Herberholz aus Schwelm. "Ich war für die Messe "Jagd und Hund" in Dortmund gebucht, musste jedoch wegen eines grippalen Infekts kurzfristig absagen", bedauert die attraktive Schwelmer Zahnärztin. Sie hofft nun auf eine neue Gelegenheit. "Natürlich können wir nur einen Einstieg ermöglichen, erklärt Karin Kelly. Newcomer-Models müssen zunächst Erfahrungen sammeln und an sich arbeiten, denn man kann auf dem Catwalk durchaus den Profi vom Amateur- oder Hobbymodel unterscheiden. Der Weg nach New York ist weit und es heißt erstmal laufen, laufen, laufen. Und ein wenig Glück gehört auch dazu, um vielleicht von einem Modelscout entdeckt und auf die "großen Catwalks" geholt zu werden.

Aber es hat sich noch mehr getan in den letzten sechs Monaten. Der Wettbewerb war auch der Nährboden, auf dem neue Ideen sprossen. Aus dem lockeren Zusammenschluss der verschiedenen Akteure wurde ein richtiges Team und eine neue Firma: Die "Smile Alchemy", die in diesem Monat ihre Pforten öffnet. Initiatorin Ute Eckelt (Smile Studios) hat durch den Wettbewerb einen Schulungsbedarf entdeckt. Frauen, die gern als Model arbeiten möchten, scheitern oft schon beim Casting – nicht weil sie unattraktiv oder zu klein sind, sondern weil sie sich nicht selbstbewusst präsentieren, sich nicht richtig schminken oder nicht gut laufen können. So zogen die "Smile Studios" mit Ute Eckelt und Beauty Fotograf Paul Ingham aus dem Bochum Gewerbegebiet Lothringen in neue, größere Räume an der Prinz-Regent-Straße 47, gegenüber der "Zeche". "Hier können wir nun auch Schulungen durchführen", erläutert Eckelt. Die einfache Ausbildung besteht aus 12 Trainingseinheiten, die sich in Catwalk-Lauftraining (Karin Kelly), Posing für das Foto-Shooting (Paul Ingham), Schminkschule (Make-up-Artist Amin – er schminkte 2009 auch die Finalistinnen ) und Coaching (Ute Eckelt) gliedern. Alle Leistungen können jedoch auch einzeln gebucht werden. Beim Coaching etwa lernen die Frauen, sich im harten Modelbusiness zu behaupten. Geschult wird in den Bereichen Motivation und Selbstvermarktung, was man bei Modelverträgen beachten muss und natürlich gibt es auch wertvolle Casting-Tipps. Das Ausbildungsangebot der "Smile Alchemy" richtet sich sowohl an erfahrene Models wie auch an Newcomer. "Auch andere interessierte Frauen, die mehr aus sich machen wollen, sind willkommen", erläutert die Initiatorin. "Und wer dann noch eine professionelle Sedcard benötigt oder einfach nur ein schönes Foto-Shooting machen möchte", Beauty-Fotograf Paul Ingham rückt jede Frau ins beste Licht. "Schön, dass aus den Akteuren des Wettbewerbs "Das Gesicht 2009" ein richtiges Team geworden ist", sagt Ute Eckelt begeistert.

Und natürlich wird es in diesem Jahr das Gesicht 2010 geben. Bewerbungen sind ab April wieder möglich unter www.woman-itc.de.

Ausgabe 03-2010

 

 

 

 

 

Video - Das Gesicht 2010

Video - Das Gesicht 2009