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10 Jahre GUT

Gründerinnen- und Unternehmerinnen-Treff Bochum

Für Existenzgründer ist die Bochumer Wirtschaftsförderung eine unverzichtbare Anlaufstelle. Das Team der Gründungs- und Betriebsberatung, Elke Nagel, Birgit Schmäring und Sigrid Wille, hilft bei der Erstellung des Unternehmenskonzeptes, stellt mit den angehenden Selbständigen einen Gründungsfahrplan auf und überprüft die Finanzierung.

Aber nicht nur Existenzgründer finden hier Unterstützung. Auch junge Unternehmen erhalten vielfältige Hilfen, wie Beratungen zu den verschiedensten Fragestellungen im Rahmen der Betriebsführung. Hierzu gehören Informationen zu öffentlichen Finanzierungsprogrammen im Rahmen einer Betriebserweiterung und Betriebsfestigung oder die Beratung über Fördermöglichkeiten für die Einstellung von Personal. Entstanden ist der Gründerinnen- und Unternehmerinnen-Treff (GUT) 1998 aus einer Initiative des Amtes für Wirtschaftsförderung der Stadt Bochum, der Regionalstelle "Frau und Beruf" und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Herne. "Trotz meiner kaufmännischen Ausbildung war es doch etwas ganz anderes, mich aus dem Angestelltenverhältnis in die Selbständigkeit zu begeben. Die Seminare, Vorträge und der Austausch mit anderen Gründerinnen und Unternehmerinnen waren besonders in der Anfangsphase eine große Hilfe", so die Unternehmerin Utta Schade-Schmidts von den "Regenwasserprofis", die schon seit November 1998 – den Anfängen von GUT - mit dabei ist. "Die Mitstreiterinnen bei GUT gaben auch moralische Unterstützung, schließlich war die Nutzung von Regenwasser vor zehn Jahren, als wir uns noch in einem kleinen Raum im Bochumer Museum trafen, eine sehr exotische Geschäftsidee", erinnert sich Schade-Schmidts. Damals wie heute geht es eben auch um den Netzwerkgedanken, darum, sich gegenseitig zu unterstützen. So lernte Utta Schade-Schmidts bei GUT Dagmar Paß kennen, die für sie die Internetseiten gestaltete. Im Angestelltenverhältnis trifft man sich zum Austausch in der Kaffeeküche, als Selbständige hat man diesen Austausch nicht. Deshalb besucht sie auch heute noch die GUT-Treffen und sagt: "Das Miteinander ist einfach nur schön". Ein wichtiger Punkt für sie ist auch die Ehrlichkeit untereinander. Im Gegensatz zu Männern sprechen Frauen auch eher über Misserfolge, etwa dass die Auftragsbücher doch nicht so voll sind, wie sie es sich wünschen. "Das fand ich sehr angenehm und beruhigend", lacht die Bochumer Unternehmerin. Fünf- bis sechshundert Gespräche mit Gründungsinteressierten führt das engagierte Team der Wirtschaftsförderung pro Jahr. "Gut 40 Prozent der Existenzgründer sind weiblich", erklärt Elke Nagel von der Wirtschaftsförderung. Damit liegt die Quote der Gründerinnen in Bochum über dem Bundesdurchschnitt. Über 100 Frauen gehören dem GUT-Netzwerk an. Zu den Treffen erscheinen meist 20-30 von ihnen. "Sehr viele Frauen waren damals an einem Netzwerk interessiert", weiß Nagel zu berichten. Deshalb wurde GUT ins Leben gerufen. "Männer fragen das sehr selten nach, vielleicht weil sie oft schon über ein berufliches Netzwerk verfügen", vermutet Nagel. Im kommenden Jahr wird sich GUT nun auch beim Unternehmerinnentag "Chefin werden Chefin bleiben" einbringen – personell, ideell und finanziell und somit einmal mehr die Kompetenz in Sachen Unternehmensgründungen unter Beweis stellen.

DAS IST GUT

Am 2. Mittwoch im Monat treffen sich Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen aus Bochum, Hattingen, Herne und Witten zum Erfahrungsaustausch. Neben nützlichen Informationen und Tipps werden zu aktuellen Themen Expertinnen eingeladen und Fortbildungen angeboten. Info: www.gut-bochum.de oder bei Sigrid Wille, Stadt Bochum, Wirtschaftsförderung, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , Tel: +49(0)234/910-2221

Ausgabe 11. 2007

 

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