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Sommerferien –

für die einen Raum zum Entspannen, für die anderen der pure Stress. Not und Elend liegen in diesen endlosen Wochen nahe beieinander und ich stelle fest, 42 Tage sind eine verdammt lange Zeit. Zugegeben – die Straßen sind etwas leerer, dafür häufen sich nervende Baustellen wie Maulwurfhügel.

Auch der morgendliche Stress, die lieben Kleinen aus dem gesunden Schlaf zu reißen, unter die Dusche zu stellen und zur Schule zu bugsieren, entfällt, ebenso wie zermürbende Diskussionen über vermeintlich überflüssige Hausaufgaben. Aber spätestens nach einer, im schlimmsten Fall verregneten Woche, kippt die euphorische Stimmung der Sprösslinge, Langeweile macht sich breit. Kluge Mutter, wer da vorgesorgt und die Kinder der Liebe in sogenannte Ferienprogramme eingebucht hat. Die Kleinen sind zufrieden, der morgendliche Stress allerdings wieder da. Erst recht unbefriedigend ist die Situation für berufstätige Mütter, die sechs Wochen mit relativ wenigen Urlaubstagen überstehen müssen. Nicht machbar, und die viel gelobten Ferienprogramme gehen meist nur bis zum frühen Nachmittag. Also, Überstunden abgebaut, Geschenke zwecks Bestechung der kinderlosen Kollegin hervorgezaubert und mit schlechtem Gewissen zur Kinderabholung gehetzt. Wohl dem, der da Urlaub gebucht hat! Auf diese Idee bin ich auch gekommen und habe nach endloser Hin- und Herplanerei die ersten Wochen der ungeliebten Sommerferien einigermaßen gerecht unter den gepeinigten Verwandten aufgeteilt. Zwei Wochen des Jahresurlaubs wurden geopfert und ein Last Minute Angebot für die gestresste Seele gesucht. Aber weit gefehlt…Schnäppchen vergriffen, stattdessen Preiserhöhungen von bis zu 10% und der Geruch von frisch gepflückten Kokosnüssen zerplatzte in der Luft. Die Laune des liebsten Kindes sank in den Keller und Alternativangebote auf dem Bauernhof wurden Stirn runzelnd kommentiert. "Dann fahrt eben ein anderes Mal" so meine kinderlose, unvoreingenommene Freundin, "ist doch eh zu teuer und zu voll". Stimmt und mal ehrlich: Erholung sieht anders aus. Egal, ob Urlaub mit Auto oder Flugzeug: Endlose Wartezeiten, am Gepäckband oder auf der Autobahn, sollten während der Sommerferien unbedingt mit eingeplant werden. In diesen Momenten sehne ich mich nach Ferientagen im Mai zurück, Mandelblüte auf Mallorca, wenig Gäste, kein Stress. Erholung pur. Wie dem auch sei: trotz aller Widrigkeiten habe auch ich in diesem Jahr noch mein ganz persönliches Schnäppchen gefunden. Es geht für zwei Wochen auf eine deutsche Insel: Stau, Wartschlangen an der Fähre und mitunter schlechtes Wetter habe ich ergeben eingeplant. Die Koffer sind gepackt, Kind, Hund und andere Anverwandte mit der Wahl des Urlaubsziels zufrieden. In diesem Sinne: Genießen auch Sie Ihren Urlaub, egal, ob allein, zu zweit oder als Familie, denn schön machen kann man es sich überall!
 

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