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  Immer müde: Was tun gegen Schlafstörungen?

Wer kennt das nicht: man wälzt sich unruhig von einer Seite auf die andere, schaut alle paar Minuten auf die Uhr und weiß doch, dass man jetzt unbedingt sofort einschlafen muss, weil sonst der nächste Tag eine Qual ist. Das ist die sicherste Methode nicht einzuschlafen. Sich selber unter Druck setzten hilft also gar nicht. Aber was dann?

 

Ab wann spricht man von Schlafstörung?

Im medizinischen Sinne spricht man dann von einer Schlafstörung, wenn tagsüber Müdigkeitsprobleme, Konzentrationsstörungen oder sogar ein so genannter Sekundenschlaf entsteht. Das heißt, wenn man gegen den eigenen Willen über Tag einschläft. Schlafgestört ist auch, wer über ein halbes Jahr mehr als dreimal in der Woche Ein- und Durchschlafstörungen hat und dadurch auch am Tage unter Leistungsschwächen leidet. Viele fühlen sich bereits nach dem Frühstück so schlapp, dass sie am liebsten wieder ins Bett gehen würden.

 

Hausmittel sind ein Versuch wert

Ab und zu mal eine schlaflose Nacht oder auch mal ein Monat mit schlechtem Schlaf ist durchaus normal. Hier können auch alte Hausmittelchen helfen: Zum Beispiel heiße Milch mit Honig, Baldrian, abends eine Tasse Kamillentee. Bäder mit Zusätzen, die Müdigkeit fördern sollen, können durchaus hilfreich sein. Aber mehr bringt da nicht mehr. Also doppelt soviel Baldrian sorgt nicht für den ersehnten Schlaf. Am besten ist, wenn man solche Hausmittel wie ein allabendliches Ritual einsetzt. Das wirkt dann bei Erwachsenen ähnlich, wie das Sandmännchen bei Kindern

 

Das besser nicht!

Wer Probleme mit dem Schlaf hat sollte auf Fernseher, Radio und Co im Schlafzimmer verzichten. Außerdem sollte die Temperatur angenehm sein, es darf also nicht zu kalt und auch nicht zu warm sein. Während ein Glas Wein oder Bier durchaus müde machen kann, sollte zuviel Alkohol vermieden werden, da er die Schlafqualität mindert, die Muskeln entspannt und somit die Wahrscheinlichkeit und Häufigkeit von Atempausen erhöht. Alkohol kann zudem bei Personen Apnoen, also Atemaussetzer, auslösen, die sonst lediglich schnarchen würden.

Obendrein ist Übergewicht eine häufige Ursache für Schlafapnoe. Da sich das Fett auch im Körperinneren sammelt wird dadurch der Rachenraum verengt. Das Atmen fällt schwerer. Eine Gewichtsreduktion hilft also. Schlaftabletten sollten ebenfalls gemieden werden, da auch sie die Atmungsaktivität herabsetzen, Schlafapnoe begünstigen und viele ein nicht unerhebliches Suchtpotential beinhalten.


Bei Atemaussetzern zum Arzt

Da bei Schlafapnoe die Atmung im Schlaf nicht einwandfrei funktioniert, erhalten die Patienten nicht genug Sauerstoff und schlafen insgesamt sehr schlecht. Schlafapnoe kann zu Tagesschläfrigkeit führen und der Auslöser für Bluthochdruck, Herzversagen sowie Herz- und Schlaganfälle sein. Bei lautem und regelmäßigem Schnarchen, das in jeder Körperlage auftritt, sollte grundsätzlich ein Arzt hinzugezogen werden, der den Patienten gegebenenfalls an ein Schlafmedizinisches Zentrum zur genauen Untersuchung des Schlafs überweist.

Ausgabe 02.13

 

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