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Wenn das Küsschen krank macht

Zahngesunde Eltern und Großeltern schützen die Zähne ihrer Kinder

Dauernuckeln an gesüßten Getränken führt zu Karies bei Kleinkindern. Ab dem ersten Zahn kommt die Zahnbürste zum Einsatz und spätestens ab 3 Jahren sollte der Schnuller verschwinden. „Diese goldenen Regeln kennen und beherzigen fast alle Mütter, die zu uns in die Praxis kommen“, weiß die Bochumer Zahnärztin Dr. Simone Thiemer.

„Dass die eigene Zahngesundheit aber auch ganz entscheidend für die gesunde Entwicklung der Kinderzähne ist, davon wissen viele Eltern nichts“, bedauert die erfahrene Zahnärztin. Sie begrüßt daher, dass die zahnmedizinische Vorsorge bei Kindern in diesem Jahr im Mittelpunkt des Tages der Zahngesundheit steht. Die Praxis ThiemerHeermann zählt die Prophylaxe bei Kindern und Erwachsenen zu ihren Praxisschwerpunkten.

Dass sich Kinderprophylaxe auszahlt, bewies jüngst eine niederländische Studie. „Das Ergebnis wird vor allem Eltern interessieren“, weiß Dr. Jan Heermann. „Kinder, die nur einmal im Jahr zur Prophylaxe kommen, haben dreimal so häufig Karies wie Kinder, die zwei Mal jährlich diese Kassenleistung nutzen.“ Die regelmäßige Kontrolle der Zähne sorgt zudem dafür, dass Kinder behutsam und sanft an den Zahnarztbesuch herangeführt werden. Denn wenn der Zahnarzt nicht zum Bohrer greifen muss, gehen Eltern und Kinder mit einem guten Gefühl zu ihrem Termin.

Nicht immer reicht es, die goldenen Regeln für gesunde Kinderzähne zu befolgen. „Dann nämlich, wenn Mutter oder Vater selbst unter Karies oder Entzündungen leiden, die sie vielleicht selbst noch gar nicht bemerkt haben“, warnt Dr. Jörn Thiemer. „Bakterien und Keime können an die Kinder weitergegeben werden. Das geschieht beim Essen von einem Löffel und auch einfach beim Gutenachtküsschen“, weiß der Zahnmediziner aus mehreren internationalen Studien. Und weil sicher niemand auf ein liebevolles Küsschen verzichten möchte, sollten Eltern ebenso regelmäßig zur Kontrolle gehen wie ihre Sprösslinge.

Der spezialisierte Zahnarzt kann mit professionellen Prophylaxemaßnahmen einerseits Zahnerkrankungen verhindern helfen und andererseits vorhandene Infektionen beseitigen. In der Praxis ThiemerHeermann können die Zahnmediziner mittlerweile auch versteckte Entzündungen im Frühstadium lokalisieren und dann behandeln. „Wir setzen dazu einen innovativen und schmerzlosen Test ein. Er weist den Entzündungsstoff aMMP-8 nach und liefert uns schnell und sicher ein exaktes Ergebnis“, erklärt Dr. Jan Heermann.

Genauso wichtig der Test für Eltern ist, so sehr raten wir werdenden Müttern zum Zahncheck und zum aMMP-8 Test“, betont Dr. Jörn Thiemer. „Nur so können zum Beispiel versteckte Zahnfleischentzündungen oder eine Parodontitis schon im Frühstadium entdeckt und behandelt werden“, unterstreicht der Zahnarzt. Gefährdet würden sonst nicht nur Zähne und Kieferknochen, sondern der ganze Körper und das Ungeborene. Denn längst sei erwiesen, dass Entzündungsstoffe aus dem Mundraum Herzinfarkte und Schlaganfälle auslösen sowie zu Fehlgeburten führen können.

Ausgabe 10 - 2011

 

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