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Der Zahnarzt als Geburtshelfer

Praxis ThiemerHeermann rät bei Kinderwunsch zum Zahn-Check. Entzündungen können Fehlgeburten verursachen.Ein Kind zu bekommen, ist eines der wichtigsten Ereignisse im Leben. Und eines, auf das sich vor allem Frauen immer besser vorbereiten. Die Gesundheit der Mutter spielt dabei eine zentrale Rolle, schließlich wächst in ihr während neun Monaten ein neues Leben heran. Immer mehr Frauen achten auf daher ihre Ernährung, das psychische Wohlbefinden und die Umwelteinflüsse, weil sie die Entwicklung des Babys enorm beeinflussen.

Natürlich steht dabei der Gynäkologe als Gesprächspartner an erster Stelle. „Doch leider wird bei der Planung einer Schwangerschaft häufig die Zahngesundheit außer Acht gelassen“, bedauert die Wattenscheider Zahnärztin Katharina Panfil aus der Praxis ThiemerHeermann. „Dabei können Zahnprobleme erhebliche Auswirkungen sowohl auf das Ungeborene als auch das Kleinkind haben.“

Nicht umsonst fordert etwa Ulrich Freitag, Gynäkologe und Mitglied im Vorstand des Berufsverbandes der Frauenärzte: „Zur Vorbereitung auf eine Schwangerschaft sollte auch immer ein Zahn-Check gehören.“ Denn während der Schwangerschaft dürfen Betäubungsspritzen oder Röntgenuntersuchungen nur im Notfall eingesetzt werden. Absehbare Eingriffe sollten deshalb möglichst im Vorfeld erfolgen. So lassen sich ernsthafte Zahnprobleme während der Schwangerschaft zumeist vermeiden.

Ganz konkret wird die Gefahr fürs ungeborene Kind beim Thema Zahnfleischentzündung. „Diese wird oft als Bagatelle eingestuft. Doch mittlerweile gilt als gesichert, dass dabei der Entzündungsstoff aMMP-8 entsteht. Und dieser erhöht das Risiko einer Fehlgeburt um das Siebenfache“, erläutert Dr. Jörn Thiemer. In der Praxis ThiemerHeermann setzt das Team daher auf einen neuentwickelten Test, mit dem auch versteckte Entzündungen bereits im Frühstadium sanft und sicher entdeckt und dadurch beseitigt werden können. „Der aMMP-8-Test misst die Menge an Entzündungsstoffen und zeigt dem Zahnarzt genau den Grad der Entzündung an, sodass er gezielt behandeln und damit Risiken ausschließen kann“, erklärt Katharina Panfil.

Weniger gravierend, aber dennoch ernst zu nehmen, ist eine mögliche Infektion des Säuglings mit Karies. „Jüngste Forschungen haben bestätigt, dass Karies verursachende Keime übertragen werden können, sobald das Baby Zähne hat“, erklärt Dr. Jörn Thiemer. Und da es ganz normal ist, dass das Baby Mama oder Papa auch mal die Finger in den Mund steckt, lässt sich eine Übertragung nur durch eine gute Zahngesundheit der Eltern effektiv verhindern. „Unbehandelte Löcher in den Zähnen erhöhen die Gefahr einer Ansteckung noch einmal, deshalb sollte jede Karies so schnell wie möglich behandelt werden“, rät Katharina Panfil.

Infos: www.thiemer.com

Ausgabe 05-2011

 

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