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Schöner trennen per SMS

Boris Becker war bekanntlich noch nie ein Freund großer Worte und wenn die Fernbedienung zum Umschalten nicht schnell genug bei der Hand war, konnte man ungewollt Zuhörer grausiger Satzformulierungen werden. Insofern ist es eigentlich nahe liegend, dass unser "Ex-Bobbele" laut Presseberichten seiner Exfreundin Lilly Kerssenberg die Trennung per SMS bekannt gegeben hat. Er ist auch nicht der einzige Promi, der das Handy zur Trennung benutzt hat. Auch Britney Spears hat ihrem Ehemann Kevin Federline damals ihre Scheidungsabsichten per Kurznachricht mitgeteilt. Ein paar Monate später wiederum servierte ihr neuer Lover, Isaac Cohen, die Sängerin über das Handy ab.

 

Die Trennung per Tastatur scheint sich zunehmender Beliebtheit zu erfreuen. Immer mehr Menschen winden sich damit aus einer Beziehung. Perfekt wird eine Trennungs-SMS übrigens mit der Merkel-Technik: Während man mit der neuen Flamme im Cafe´ sitzt und das Mobiltelefon keines Blickes würdigt, tippt man unterm Tisch einen hübschen Text in die Tastatur. Das hat doch was. Aber wie sage ich es in 160 Zeichen? Die Süddeutsche Zeitung gibt Hilfestellung und hat online mehr als 200 Trennungstexte zur Auswahl.

Ganz professionelle "simser" schreiben schon unter "Betreff" worum es geht, z. B. "Trennungsmail" oder "Beziehungskündigung". Da weiß der andere gleich, woran er ist und verplempert keine Zeit mit Öffnen und Nachgucken. Die Einzelheiten kann er immer noch lesen, wenn er mal dazu kommt. Praktisch: Ein Klick auf "Weiterleiten" - und die Freunde werden auch gleich informiert.

Aber nicht nur Trennungen, auch Rückkehrwünsche per SMS sind im Trend. So soll Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy wenige Tage vor seiner Hochzeit mit Carla Bruni noch eine Nachricht an seine Verflossene geschrieben haben: "Wenn du zurückkommst, sage ich alles ab". Cecilia Sarkorzy hat aber angeblich nicht reagiert. Jeder weiß, dass auch moderne Kommunikation ihre Tücken hat und manchmal auch Kurznachrichten erst Tage später zugestellt werden. Hätte der Staatschef eine Email mit Lesebestätigung geschickt, wäre die Hochzeit vielleicht doch noch geplatzt. Und Carla Bruni, die in einem Interview gesagt hat: "Ich will einen Mann, der über die Atombombe entscheidet", wäre jetzt womöglich an der Seite von Pakistans Präsident Musharraf zu sehen.

 

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