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Die Kommunikation ist weiblich:
PR-Studium in Düsseldorf

Frauen in Führungspositionen: Aktuell wird wieder viel diskutiert über Quotenregelung und alten und neuen Feminismus. In einer Branche sind Frauen schon lange und kontinuierlich auf dem Vormarsch: in der Kommunikationsbranche. Dass die Kommunikation weiblich ist, ist mehr als ein Kalauer. Frauen gelten als kommunikationsstärker als Männer. Ob man das neurophysiologisch mit Hirnarealen erklärt oder mit der Rollenaufteilung im steinzeitlichen Stammesverband, soll an anderer Stelle diskutiert werden. Die besondere, größere Begabung von Frauen in kommunikativer und allgemeiner: sozialer Hinsicht gilt als ausgemacht, ebenso ihr feineres Einfühlungs- und zwischenmenschliches Vermittlungsvermögen.

Die Vermittlerin

Vermittlung: Dieses Stichwort hat in der Öffentlichkeitsarbeit, den Public Relations, eine zentrale Bedeutung. Denn hier geht es genau darum, die Öffentlichkeit über Pläne und Interessen von Unternehmen, Organisationen, Parteien, Verbänden oder Regierungen zu informieren. Je sensibler das Thema, umso entscheidender ist solide, seriöse Pressearbeit. An zahlreichen jüngeren Fällen lässt sich ablesen, was passiert, wenn bei der Kommunikation mit der Öffentlichkeit etwas schiefgeht: Als Beispiel sei hier die Steuerpolitik der Bundesregierung genannt, die Atompolitik oder Stuttgart21.

Die Führung

In den Public Relations liegt der Frauen-Anteil bei den Beschäftigten bei 53 Prozent. Klar: Auf Chefsesseln sitzen auch hier vor allem Männer, aber: „Kein Unternehmen wird es sich in Zukunft noch leisten können, auf gut ausgebildete und ehrgeizige Frauen in der Führungsetage zu verzichten.“ Das sagt Martin Korosec, Geschäftsführer des Verlags Werben & Verkaufen. Sein gleichnamiges Wochenmagazin der Kommunikationsbranche hat im Oktober 2010 ein Netzwerk gestartet. Ziel ist es, langfristig die Frauenquote in Spitzenpositionen in Unternehmen, Agenturen und Medien zu steigern.

Die Ausbildung

Derselbe Trend zeigt sich auch in der Aus- und Weiterbildung: „Mehr als 60 Prozent unserer Absolventen sind weiblich“, sagt Claudia Roth, Lehrgangsleiterin der Düsseldorfer Akademie für Marketing-Kommunikation. Der hohe Anteil von Absolventinnen hat an der Akademie schon Tradition. Das gilt sowohl für das seit den 80er Jahren etablierten Marketing-Studium als auch für den neuen berufsbegleitenden PR-Studiengang. Mehr als zwei Drittel der Absolventen des ersten Jahrgangs sind weiblich.

In neun Monaten sind die PR-Fachwirtinnen und -Fachwirte mit der PR-Praxis vertraut gemacht worden: Vom „Schrubben“ von Pressemitteilungen bis hin zur hohen Schule des Lobbying und Krisen-PR. Vom kleinen PR-Bauchladen bis hin zum professionellen Einsatz von Social Media.

Im Februar startet an der Akademie der nächste PR-Studiengang, die Einschreibefrist läuft.

 

Informationen und persönliche Beratung:

www.damk.de, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , 0211 373900

Ausgabe 01 - 2011

 

Video - Das Gesicht 2010

Video - Das Gesicht 2009