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Bio-Kosmetik

Die Schönheit erhaltende und wiederherstellende Tiegel, Tuben und Tinkturen sind heute aus keinem Bad mehr wegzudenken. Moderne Kosmetik gibt uns die Möglichkeit, unsere Haut gesund und glatt zu pflegen und unsere Ausstrahlung zu verstärken. Ob man dazu auf herkömmliche Kosmetik aus der Drogerie oder der Apotheke zurückgreift oder auf die Kraft der Naturkosmetik setzt, ist eine Frage der Einstellung. Die Haut kann mit den Wundern der Natur ebenso verträglich und wirksam verwöhnt werden. Wir zeigen, welche Naturstoffe klassische Kosmetik-Wirkstoffe ersetzen können und geben wertvolle Selbermachtipps.

Rose glättet, gleicht aus, Rosenblütenwasser lässt den Teint erstrahlen.

Rosenwasser auf Wattepads geben und damit über die Haut fahren. Alternativ aus Armlänge-Abstand auf das Gesicht und das Dekolletee sprühen. Die Haut wird geschmeidiger, praller und strahlender.

Hintergrundinfo: Die Zist-Rose (lat. Cistus ladanifer), ein mediterranes Strauchgewächs mit filigranen Blüten, ist bekannt für ihre außergewöhnliche Regenerationskraft. Ihre grau-grünen Blätter sind mit einem feinen Harzfilm, dem sogenannten Labdanum, überzogen, der angenehm duftet und die Pflanze selbst bei starker Hitze vor Austrocknung schützt. Die Zist-Rose gehört zu den wenigen Pflanzen, die sich nach einem Feuer schnell regenerieren, wieder aufblühen und sich sogar auf verbranntem Boden vermehren.

Selbermachtipp: Rosenblütenbad (5 Tropfen ätherisches Rosenöl mit 3-4 EL süßer Sahne oder Honig mischen, ins Badewasser geben, Rosenblätter dazugeben.

 

Lavendel beruhigt, entspannt und klärt die Haut.

Blütenwasser auf Wattepads sprühen und damit über die Haut fahren. Alternativ die Haut aus Armlänge Abstand mit dem Lavendelwasser besprühen. Lavendelwasser klärt die Haut, optimiert die Reinigung, neutralisiert den ph-Wert der Haut nach der Reinigung und bereitet die Haut auf die folgende Pflege vor. Der feine Lavendelduft entspannt und beruhigt. Lavendelwasser und Lavendelduft sind daher besonders nach einem anstrengenden Tag eine Wohltat.

Hintergrundinfo: Der Lavendel (Lavandula angustifolia, Syn. Lavandula officinalis, Lavandula vera) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Die Pflanze findet hauptsächlich Verwendung als Zierpflanze oder zur Gewinnung von Duftstoffen. Lavendelblüten haben leicht beruhigende, blähungswidrige und gallentreibende Eigenschaften. Man nutzt dies zur Milderung folgender Beschwerden: Innere Unruhe, nervöse Erschöpfung, Einschlafstörungen, Migräne, auch bei nervösen Magen-Darm- und Gallenbeschwerden. Die beruhigende Wirkung wird auch in der Aromatherapie genutzt.

Selbstmachtipp: Lavendelblüten ernten, trocknen und als Zweige mit einem hübschen Seidenband zusammenbinden. Alternativ in kleine Beutel füllen und mit einem Band verschließen. Der zarte Lavendelduft mildert innere Unruhe und sorgt für einen tiefen und entspannten Schlaf. Im Kleiderschrank vertreibt er Motten und sorgt für frischen Duft in der Kleidung.

 

Olivenöl schützt vor Feuchtigkeitsverlust und Fältchen, verlängert Bräune, schenkt gesunden Teint

Olivenöl ist reich an Vitamin E, das die Haut mit seiner antioxidativen Wirkung vor Zellalterung schützt. Zudem spendet es der Haut Feuchtigkeit. Das kostbare Pflege-Öl hinterlässt einen gesunden, goldigen Glanz auch auf blasser Haut nach dem Winter und betont die Bräune im Sommer. Nach einem Tag in der Sonne repariert es die gereizte Haut. Das Öl von den Füßen beginnend aufsprühen und sanft in den Körper streicheln. Die Bewegung dabei zum Herzen hin verlaufen lassen. Nach der Anwendung auf dem Körper das Gesicht mit dem kostbaren Pflege-Öl verwöhnen. Dabei die Schläfen mit leichtem Druck und kreisenden Bewegungen massieren. Abschließend die Finger mit Öl benetzen und durch das Haar fahren. Es erhält sofort mehr Geschmeidigkeit und Glanz.

Hintergrundinfo: Feines BIO-Oliven-Öl, das aus nativem Olivenöl raffiniert wird, enthält alle wichtigen, pflegenden Eigenschaften für die Haut. Reich an antioxidativem Vitamin E schützt es vor vorzeitiger Zellalterung. Zudem spendet es der Haut Feuchtigkeit.

 

Honig stärkt die Hautbarriere

Honig spendet der Haut Feuchtigkeit und beruhigt sie, er wirkt entzündungshemmend und abschwellend, er heilt Wunden und vermindert Narbenbildung. Die pflegenden Eigenschaften des Honigs wirken nicht nur auf der Oberfläche, sondern auch in der Tiefe der Haut. So bleibt die Haut weich und zart. Die pflegende Honig-Handcreme auf Hände und Nägel geben und sanft einmassieren. So können die pflegenden Wirkstoffe tief eindringen und die Haut von innen heraus pflegen.

Hintergrundinfo: Schon die Römer sahen in dem goldgelben Honigsaft eine wahre „Himmelsmedizin“. Sie benutzten ihn, um die Haut zu beruhigen und rauhe Stellen zu glätten. Auch Kleopatra reicherte ihr Milchbad stets mit einer Portion Honig an, um ein geschmeidigeres Hautgefühl zu erreichen. Die ägyptischen Priester hielten Honig für die Tränen des Sonnengottes Ra, die auf die Erde gefallen waren, um Lebensfreude und Gesundheit zu verbreiten. Außerdem besitzt Honig eine entzündungshemmende Wirkung und wird auch als Wundauflage benutzt, da er leicht antiseptisch wirkt. Es gibt erste experimentelle, zu bestätigende Resultate, dass die entzündungshemmende Wirkung von Honig auf der Wirkung von darin enthaltenen Polyphenolen und Flavonoiden zurückgeht.

Selbstmachtipp: Honig auf die Lippen Honig mit einem Pinsel auf gereizte oder rissige Lippen auftragen und einwirken lassen. Die Nährstoffe des Honig dringen in die zarte Lippenhaut ein und entfalten ihre reparierende Wirkung.

 

Holunderbeere gegen Hautalterung

Holunder-Lotion morgens und abends auf das Dekolletee auftupfen. Die Vitamine der Beeren (Vitamin B und C) straffen das Gewebe der Haut und können besonders gut auf Dekolletee und Oberschenkeln angewendet werden. Zudem besitzen sie eine antibakterielle und antivirale Wirkung. Die Holunderbeeren helfen bei Erschöpfungszuständen, Herz-Kreislauf- und leichten Magen-Darm-Beschwerden.

Hintergrundinfos: Die Holunder (Sambucus) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Moschuskrautgewächse (Adoxaceae). Die Gattung enthält weltweit etwas über zehn Arten, von denen drei in Mitteleuropa heimisch sind. Am bekanntesten von diesen drei Arten ist der Schwarze Holunder, der im heutigen Sprachgebrauch meist verkürzt als „Holunder“, in Norddeutschland oft auch als „Flieder“ und in Altbayern und Österreich als „Holler“ oder in der Schweiz als „Holder“ bezeichnet wird. Daneben gibt es den ebenfalls strauchförmigen Roten Holunder und den staudenförmigen Zwerg-Holunder oder Zwergholunder. Die Arten wachsen im gemäßigten bis subtropischen Klima und in höheren Lagen von tropischen Gebirgen.

Selbstmachtipp: 1 Handvoll getrockneter Blüten mit 1/4 l kochendem Wasser übergießen, 24 Stunden ziehen lassen. Abseihen. Saft einer halben Zitrone zufügen. Saft in dunkle Flasche füllen.

Sanddorn vereint den gesamten Vitaminkomplex und zaubert rosigen Teint

Früher oder später verblasst im Herbst die letzte Urlaubsbräune und der kalte graue Winter spiegelt sich auch auf dem Teint wider. Hier wirken getönte Cremes entgegen, die der Haut einen gesunden Glow schenken. Die Rote Beeren-Creme von SANOFLORE mit Sanddorn und Rosenwasser sowie Rosmarin verschönert den Teint bei jedem Hautton für eine sofort schöne Ausstrahlung. Anwendung: Die rote Creme dünn auf Gesicht, Hals und Dekolletee auftragen. Gut verstreichen. Die feinflüssige Textur und der universelle, warme Korallenton verschmelzen im Nu mit jedem Hautton und schenken dem Teint ein ultranatürliches, wie von der Sonne geküsstes Strahlen.

Hintergrundinfo: Sanddorn (Hippophaë rhamnoides), auch Weidendorn, Dünendorn, Audorn, Fasanenbeere, Haffdorn, Seedorn, Rote Schlehe und Sandbeere genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Sanddorne (Hippophaë) innerhalb der Familie der Ölweidengewächse (Elaeagnaceae). Sanddornbeeren weisen einen ungewöhnlich hohen Vitamin-C-Gehalt auf. Sanddornbeeren enthalten zusätzlich in nicht geringen Mengen Beta-Karotin und Gerbstoffe. Sanddorn kann unter Umständen auch Vitamin B12 enthalten, welches sonst überwiegend in Innereien vorhanden ist. Sanddornfruchtfleisch enthält zwischen drei und fünf Prozent Öl. Sanddornöle sind reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, haben einen sehr hohen Anteil Carotine und vereinigen praktisch den gesamten Vitaminkomplex in sich.

Selbstmachtipp: Ein Glas Sanddornsaft mit Honig gibt im Herbst und Winter täglich die volle Vitamin-Power und bringt uns gesund und munter durch die kalte Jahreszeit.

Ausgabe 05-2013

 

 

 

 

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