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Das schöne Dekolleté

 Ein besonderer Blickfang ist es seit eh und je – egal ob tiefgeschnitten im Dirndl oder züchtiger im Abendkleid: Das schöne Dekolleté. Umso störender sind dann Knitterfältchen, Pigmentflecken oder rote Äderchen. Neue sanfte Methoden der Hautverjüngung lassen den „Hotspot“ wieder jugendlich strahlen.

Während die Pflege des Gesichts zur täglichen Routine gehört, wird das Dekolleté oft vernachlässigt. Doch gerade dieser sensible Hautbereich ist wie das Gesicht vermehrt Umwelteinflüssen ausgesetzt. „Vor allem UV-Licht ist ein wesentlicher Faktor, der an der zarten Haut Alterungsprozesse beschleunigt und Knitterfältchen oder Pigmentflecken begünstigt“, erklärt Dr. Ingo Schugt, Hautfacharzt in der Bochumer Innenstadt.

Deshalb sind zuallererst ein ausreichender UV-Schutz sowie eine sorgfältige Reinigung und reichlich Pflege auch für das Dekolleté unerlässlich. So kann einer vorzeitigen Hautalterung vorgebeugt und die Haut gesund und jugendlich erhalten werden“, betont der Experte. Auf der Basis einer computergestützten Hautanalyse und Ultraschalluntersuchung, bei der beispielsweise Feuchtigkeits- und Fettgehalt der Haut sowie die Faltentiefe gemessen werden, kann ein individuelles Pflegekonzept auf die speziellen Bedürfnisse der Haut abgestimmt werden.“ so Schugt.

Zur Auffrischung und Vitalisierung des Hautbildes empfiehlt der Dermatologe, sich hin und wieder ein dermokosmetisches Fruchtsäurepeeling zu gönnen. Das Peeling stimuliert intensiv den Hautstoffwechsel, regt die Zellerneuerung an und verbessert die Feuchtigkeitsspeicherung in der Haut. Die Hautstruktur wird feiner und glatter, die Haut wirkt frischer und homogener. „Sie sieht einfach jugendlicher aus“, so der Hautexperte. Ein medizinisches Peeling in der dermatologischen Praxis darf nicht mit einem Reinigungspeeling mit Substanzen aus der Drogerie verwechselt werden! Es handelt es sich um ein hochwirksames Verfahren, die verwendeten Substanzen sind weitaus konzentrierter und wirksamer. „Sehr häufig benutzen wir eine aus Zuckerrohr gewonnene Fruchtsäure namens Glykolsäure (sog. „AHA-Peeling“). Das Peeling unterstützt in idealer Weise die Abstoßung und Neubildung der Hautzellen, die bei gesunder Haut in einem ausgewogenen Verhältnis steht“, so Dr. Schugt. In der Regel sind im Sinne einer kurartigen Anwendung ca. fünf bis sieben, seltener bis zu zehn Sitzungen von Nöten, um einen optimalen Hautzustand zu erzielen. Im Anschluss an die eigentliche Behandlung wird eine hautberuhigende Maske aufgetragen. Nach Entfernung dieser Maske findet sich meist nur noch eine diskrete Rötung, in vielen Fällen ist eine Irritation kaum noch erkennbar, so dass man bzw. „frau“ sich problemlos „unter die Leute“ wagen kann. Sog. aktinischen Keratosen, einer Vorstufe von hellem Hautkrebs, lasse sich durch das Fruchtsäurepeeling teilweise auch vorbeugen, berichtet Dr. Schugt. Eine Sitzung dauert ca. 20 Minuten und kann problemlos auch vor oder nach der Arbeit in den Tagesablauf integriert werden. Eine ideale Behandlungsoption für die Dame mit straffem Terminkalender.

 

Ausgewählte dermokosmetische Wirkstoffe lassen sich wiederum durch bestimmte Verfahren wie die sogenannte „MESO-Therapie“ [griech. „meso“ = in der Mitte liegend; gemeint ist die mittlere Hautschicht] hervorragend in tiefere Hautschichten einbringen“, erklärt Dr. Schugt. Dabei werden Kleinste, individuell auf die Symptome der Patientin abgestimmte Wirkstoffmengen einer Vitamin- und Hyaluronsäure-haltigen Mischung kaum spürbar mittels haarfeiner Mikroinjektionen einige Millimeter tief in die Haut eingebracht. Der Wirkstoff dringt so auch in die tieferen Hautschichten ein und verteilt sich dort! Die verlorenen gegangene Hyaluronsäure, welche in jüngeren Jahren für das straffe Aussehen verantwortlich ist, polstert die knitterige Haut wieder auf, durchflutet sie mit Nährstoffen und regt Stoffwechselprozesse zur Hauterneuerung und –verjüngung an. I.d.R. bedarf es einer Aufbauphase von drei Sitzungen im vierzehntägigen Abstand. Erhaltungsinjektionen nach mehreren Monaten können den Erfolg erhalten und intensivieren. Eine Kombination mit der Peelingbehandlung bietet sich je nach Befund an und intensiviert das Ergebnis noch einmal deutlich.

 

Liegen schon fortgeschrittenere Knitter- bzw. Schlaf-Fältchen vor, so kombiniert man in idealer Weise das Peeling mit einer oberflächigen Botulinumprotein-Therapie,“ so Dr. Schugt. Dabei werden kleinste Mengen der aus der Gesichtsfaltentherapie bewährten Substanz in die Oberhaut eingebracht. Das Botulinum entspannt dann die oberflächigen Hautmuskelfasern, was zu einer weiteren Verbesserung des kosmetischen Ergebnisses führt.

 

Zur Korrektur von Pigmentflecken oder roten Äderchen wiederum stehen verschiedene Lasersysteme zur Verfügung. „Dabei bleibt die Hautoberfläche intakt. Es entsteht i.d.R. keine (!) wunde Fläche, da diese Laser ungewünschte Pigmente oder Äderchen in der Haut „auflösen“ oder „verschweißen“. Rötungen nach der Laserung sind möglich, aber schnell, meist nach 1 – 3 Tagen, verschwunden. „In der Hand eines versierten Dermatologen sind daher hervorragende Ergebnisse zu erwarten“, betont der Fachmann.

 

Ein auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmtes Konzept, das ausreichenden UV-Schutz und eine sorgfältige tägliche Pflege bei Bedarf mit sanften Methoden der Hautverjüngung kombiniert, sorgt dafür, dass das Dekolleté lange jugendlich strahlend und hautgesund bleibt“, so Dr. Schugt´s Fazit.

 

Die schönheitsbewusste Dame von heute kann also aufatmen und, wenn sie den Wunsch verspürt, zeigen, was sie hat. Egal ob im Dirndl passend zum anstehenden Oktoberfest oder einfach zum wohlfühlen für sich selbst.

 

Video - Das Gesicht 2010

Video - Das Gesicht 2009