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Vorsicht, Sonne !

Endlich ist sie da - die sonnige Zeit des Jahres und alle genießen die warmen Strahlen auf der Haut. Aber Vorsicht! Die Kraft der Sonnenstrahlen sollte nicht unterschätzt werden. Denn ein Sonnenbrand kann die Haut dauerhaft schädigen. Neben dem Gebrauch von Sonnenschutzmitteln ist es auch wichtig, sonnengerechte Kleidung zu tragen.

 

 

 

 

Sonnenbrand erhöht Hautkrebsrisiko
Wer sich länger als 15 Minuten im Freien aufhalten muss, sollte seine Haut mit Sonnencreme schützen. Gerade nach dem Winter ist die blasse Haut sensibel und kann schnell Schaden nehmen. Nicht zuletzt aufgrund der dünner werdenden Ozonschicht wird die Strahlung intensiver und damit aggressiver. Zudem steigert jeder Sonnenbrand das Hautkrebsrisiko. Gerade Sonnenbrände im Kindesalter erhöhen das Risiko, als Erwachsener an Hautkrebs zu erkranken.

 

Tipps im Umgang mit der Sonne:

 

  • Kleidung ist der wirksamste Schutz vor UV-Strahlung. Am besten ist UV-Schutzkleidung mit speziellen UV-absorbierenden Fasern (nach dem UV-Standard 801). Auch dicht gewebte oder auch mehrlagig getragene leichte Bekleidung bietet einen einfachen und wirksamen Schutz vor aggressiven UV-Strahlen.

  • Den Kopf nicht vergessen: Eine Mütze, am besten mit Nackenschutz, und eine Sonnenbrille mit UV-Filter schützen vor der Sonne.

  • Grundsätzlich sollten keine Sonnenbäder in der Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr genommen werden! Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder im Schatten spielen.

  • Sonnencreme schützt, als dünner Film auf die Haut aufgetragen, je nach Faktor und Hauttyp zwischen 20 und 40 Minuten vor der UV-Strahlung. Je hellhäutiger ein Mensch ist, um so höher muss der Faktor bei der Sonnencreme gewählt werden. Das Mittel sollte einen UVA- und einen UVB-Filter besitzen.

  • Die Sonnencreme bereits zu Hause auftragen und über den Tag mehrmals wiederholen. Das Nachcremen verlängert aber nicht die Schutzwirkung, es erhält sie lediglich.

  • Kleinkinder sind vor der Sonne ganz besonders gut zu schützen, da ihre Haut wesentlich empfindlicher ist als die Erwachsener. Bei Aufenthalten am Meer sollten die Kleinen stets eingecremt werden und zudem neben kurzen Hosen ein Hemdchen mit längerem Arm und einen Kopfschutz tragen.

  • Der Besuch einer Sonnenbank vor dem Urlaub bereitet die Haut nicht auf die südliche Sonne vor und gewährt keinen Schutz vor Sonnenbrand.

  • Ist die Haut bereits verbrannt, Sonne meiden. Die betroffenen Hautpartien kühlen und mit Feuchtigkeit versorgen.

 

 

Schutz für die Haare

Dass man seine Haut vor der Sonne schützen muss, ist bekannt, doch auch auf die Haare sollte man aufpassen. Gerade blonde Haare leidet sehr schnell unter zu viel Sonne. Ob auf der Haut oder in den Haaren, UV-Strahlen lösen Prozesse aus, die zu Schädigungen führen können. Vor allem aggressive Sauerstoffmoleküle, sogenannte freie Radikale, beschädigen die Keratinschicht der einzelnen Haare und machen sie so viel anfälliger für äußere Einflüsse. Die Folge davon sind unschön: Die Haare fühlen sich struppig an, sie werden splissig, verlieren ihren Glanz und lassen sich schlecht frisieren. Blonde Haare werden dabei schneller in Mitleidenschaft gezogen, als dunkle Haare, da diese dichter pigmentiert sind.

Deshalb: vor dem Urlaub die Spitzen schneiden lassen. Bleiben die porösen Enden dran, trocknen Salzwasser und Sonne sie noch mehr aus und der Spliss schreitet voran (wichtig bei langem Haar!). Gilt auch für kurz geschnittene Köpfe, denn wer erst nach dem Urlaub zum Friseur geht, hat womöglich einen sichtbaren blassen Hautstreifen, der beim Sonnen durch Haare verdeckt war. Auf chemische Behandlungen (Farbe, Dauerwellen, Strähnen) vor dem Urlaub möglichst verzichten. Die von einigen Kosmetikfirmen angebotenen Sonnenschutzmittel für die Haare sind in ihrer Wirkung zweifelhaft, deshalb ist der beste Sonnenschutz für das Haar immer noch ein schicker Sonnenhut oder ein dekoratives Tuch.

Ausgabe 07 - 12

 

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