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Die größten Fitness-Irrtümer – Teil 2

6. Fettverbrennung beginnt erst nach 30 Minuten

Einem hartnäckigen Mythos zufolge setzt die Fettverbrennung erst 30 Minuten nach dem Trainingsbeginn ein. In Wahrheit aber verbrennt der Körper vom ersten Schritt an sowohl Glukose als auch Fett. Ein Körnchen Wahrheit steckt aber doch in dem Mythos: Da die Glukose-Speicher im Trainingsverlauf immer leerer werden, steigt als Ausgleich die Fettverbrennung an - und nach 20 bis 30 Minuten läuft sie auf Hochtouren.

7. Fettverbrennung erfolgt nur im Fat-Burner-Bereich

Ein weiteres Gerücht: Wer sich beim Training zu sehr anstrengt, verbrennt weniger Fett als jemand, der es locker angehen lässt. Zwar ist die prozentuale Fettverbrennung bei leichtem Ausdauertraining besonders hoch: Wer im aeroben Bereich trainiert, holt sich 80 Prozent der benötigten Energie aus seinen Fettreserven, die restlichen 20 Prozent aus Kohlenhydraten. Das soll bei einer Pulsrate von etwa 130 der Fall sein ("Fat-Burner"-Bereich), wobei es hier aber individuelle Unterschiede gibt.

Ist die Belastung (und damit der Puls) höher, ändert sich dieses Verhältnis: Dann stammen bis zu 80 Prozent der Energie aus verbrannten Kohlenhydraten und nur 20 Prozent aus Fett. Da jedoch die höhere Belastung insgesamt auch sehr viel mehr Energie verschlingt, kann die Gesamtmenge an verbrauchtem Fett letztendlich trotzdem deutlich höher sein als bei leichtem Training im Fat-Burner-Bereich.

Wer abnehmen will, für den ist der Fat-Burner-Bereich ohnehin zweitrangig. Denn dabei kommt es vor allem auf die negative Bilanz von aufgenommener und verbrauchter Energie an, das heißt: Damit die Pfunde purzeln, muss der Körper mehr Kalorien verbrauchen als über die Nahrung aufnehmen. Für Ausdauersportler wie Marathonläufer hingegen spielt der Fat-Burner-Bereich sehr wohl eine Rolle: Nur wer seinen Körper darauf trainiert, die Fettreserven effektiv anzuzapfen, hält einen Marathon durch. Dazu gehört aber sehr viel mehr Training, als der gewöhnliche Freizeitsportler schafft.

8. In den Problemzonen lässt sich gezielt Fett verbrennen

Vor allem bei Frauen kommt die sogenannte Problemzonengymnastik für Bauch, Beine und Po gut an. Richtig ist: Straffe Muskeln an den kritischen Stellen straffen auch die Figur - ein muskulöser Bauch etwa hängt weniger durch und ist daher flacher. Ein gezielter Fettabbau in den Problemzonen lässt sich allerdings auch durch bestimmte Übungen kaum erreichen. Zwar kann das Training den Stoffwechsel an Hüfte oder Bauch ankurbeln. Den Löwenanteil der benötigten Energie holen sich die dort sitzenden Muskeln aber nicht aus den Fettdepots vor Ort, sondern aus Speichern, wo sie schneller verfügbar ist - das ist zum Beispiel im Gesicht und am Dekolleté der Fall. An Hüften und Schenkeln hingegen hält sich Fett besonders hartnäckig, weshalb ja gerade hier Problemzonen erst entstehen.

9. Krafttraining macht fit

Wer viele Muskeln hat, wirkt fit. Dennoch geht so manchem Kraftprotz schnell die Puste aus. Denn beim Stemmen von Hanteln & Co kommt es auf einen zwar großen, aber nur kurzen Krafteinsatz an. Und dieser fordert das Herzkreislaufsystem kaum.

Allerdings ist Kraftsport eine wichtige Ergänzung zum Ausdauertraining. Dabei werden gezielt Muskeln aufgebaut, die beispielsweise die Wirbelsäule stützen, was verschleißträchtige Fehlhaltungen vermeidet.

10. Schwimmen ist gut für den Rücken

Das stimmt nur teilweise: Schwimmen stärkt zwar die Rückenmuskulatur, wodurch sich schmerzhafte Verspannungen und Fehlhaltungen vorbeugen lassen. Menschen, die aber bereits Probleme mit der Wirbelsäule haben, kann der Wassersport jedoch sogar schaden. Vor allem Ungeübte, die beim Brustschwimmen den Hals weit strecken, um Mund und Nase über Wasser zu halten, strapazieren enorm ihre Halswirbel und -muskeln. Verkrampfungen und Verspannungen sind die möglichen Folgen.

Optimal für den Rücken sind dagegen Kraulen und Rückenschwimmen: Richtig praktiziert liegt der Körper dabei waagerecht im Wasser.

Quelle: Netdoktor.de

Ausgabe 12 - 2011

 

 

 

 

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