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Ab in die Wanne!

Was gibt es in der kalten Jahreszeit schöneres, als nach einem ausgiebigen Spaziergang in einem heißen Bad abzutauchen, denn nicht nur das Gemüt, auch die Haut lechzt jetzt nach einer Extraportion Pflege und Aufmerksamkeit. Angespannt, gestresst, erkältet oder verspannt? Auch dann ist ein Wannenbad genau das Richtige. Durch die Wärme des Wassers werden die Muskeln gelockert und auch die typischen Stressverspannungen im Nacken und Rücken lösen sich. Zudem werden Stoffwechselprozesse und das körpereigene Regenerationsprogramm angekurbelt.

Während des Badens stellt sich so rasch neues Wohlbefinden ein. In Badewonnen Teil I (Woman In The City Ausgabe Januar) war zu lesen, was man mit Schaum, Salz, Aromaölen, Sahne und Blüten alles machen kann – hier verraten wir Ihnen, was Sprudeltabs, Milch, Honig und Pflegeöle können:

 

Whirlpool-Feeling

Einige sehen aus wie Eiskugeln, andere wie überdimensionale pastellfarbige Pillen, Bälle oder Muscheln. Auch in Glitzer-Version, in farbigen Folien verpackt, sind sie beliebte Deko- Elemente in jedem Badezimmer. Versetzt mit ätherischen Ölen duften sie nach Meer, Orient, Wald, Blüten, Gewürzen oder Früchten. Alle haben jedoch eines gemeinsam: wirft man sie in Wasser, perlt freiwerdende Kohlensäure wie Champagner an die Oberfläche. Sprudel-Tabs, auch Bade-Tabletten genannt, hinterlassen ein herrlich prickelndes Gefühl auf der Haut. Je nach Zusammensetzung und Duft können sie beruhigen, beleben, entspannen oder ermuntern. In warmem Wasser wirken sie besonders intensiv. Auch wenn der Sprudeleffekt nach einigenMinuten vorbei ist, bleibt doch der Duft im Badewasser. Nach einem arbeitsreichen Tag sind sie ein wunderbarer Muntermacher vor dem Ausgehen.
Tipp: Für ein optimales Whirlpool-Gefühl macht man es sich erst im warmen Wasser bequem und wirft dann die Tabs ein. Unterm Rücken platziert entfalten sie ihr ganzes Können.

Königlich

Von Kleopatra weiß man, dass sie in Eselsmilch mit Honig und Salz badete. Auch javanesische Prinzessinnen schätzen seit Jahrtausenden die weichmachenden Milchproteine als Elixier ewiger Jugend. Heutzutage bietet jedes Wellness-Hotel seine ganz spezifische Version des Kleopatrabades an – mal als Körperpackung, mal als Bad. Allerdings ersetzt man die Milch meist durch Molke. Sie hat die gleiche Wirkung und begeistert auch moderne Hautforscher. Die fanden in der Milch sogenannte Wachstumsfaktoren, die Hautzellen dazu anregen, sich öfter zu teilen. Das hält die Haut jung und rosig. Darüber hinaus stabilisiert Milchfett den Säureschutzmantel der Haut und glättet Trockenheitsfältchen. Milchsäure bindet Feuchtigkeit und wirkt wie ein Peeling. Die in ihr enthaltenen Mineralstoffe und Vitamine regen den Stoffwechsel an. Die bequeme Alternative für zuhause: Fertige Bademilch mit pflegenden und Zusätzen wie Kokosbutter oder Kamille, oder zart duftendes Bademilchpulver. Natürlich geht auch Frischmilch oder – für streichelzarte Babyhaut – Buttermilch oder Sahnejoghurt. Für ein ganz privates, exklusives Kleopatra-Bad verrührt man 1-2 Liter Ziegenmilch oder Kuhmilch – letztere riecht besser - mit zwei Handvoll Meersalz und 3 Teelöffeln Honig. Wenn Honig und Salz sich aufgelöst haben, kommt alles ins warme Badewasser. Nach dem Baden die Haut nicht abduschen, sondern nur trocken tupfen..

Tipp: Bäder mit echter Milch pflegen zwar die Haut superweich, können aber unangenehme Gerüche verbreiten. Empfindliche Nasen geben noch 10 Tropfen ihres Lieblings-Aromaöles mit in die Wanne.

 

Intensivkur

Speziell trockene und sehr trockene Haut freut sich über ein Ölbad. Im Gegensatz zu Schaumbädern dienen Ölbäder nicht der Reinigung, sondern sind reine Pflegerituale. Darum: Vorher duschen und Seifen- oder Gel-Reste sorgfältig abspülen. Dann die Wanne mit warmem Wasser füllen. Bevor man in die Wellen steigt, kann man den Körper mit einem der neuen intensiv pflegenden Körper- und Badeöle eincremen. Basisöle aus Soja, Weizenkeimen, Mandeln, Avocado und Jojoba regenerieren intensiv. Zusätze von Vitamin C und E fungieren als Radikalenfänger. Essentielle Fettsäuren, auch Vitamin F genannt, wirken besonders feuchtigkeitsbindend und rückfettend, so dass man schon das Eincremen nach dem Bad gespart hat. Viele neue Ölbäder sind in unterschiedlichen Duftvarianten zu haben und wirken nach Art der Aromatherapie über ihre pflegenden Eigenschaften hinaus auch entspannend, vitalisierend, erfrischend etc. Natürlich kann man sich auch ein eigenes Beautyelixier mixen. Ein Öl-Bad für die reife Haut braucht 4 Tropfen Sandelholzöl, 4 Tropfen Jasminöl und 2 Esslöffel Weizenkeimöl. Alles wird verrührt und ins warme Badewasser gegeben. Alternativ: Den Körper oder besonders trockene Stellen mit Weizenkeimöl einölen und dann ca. 15 Minuten bei 36 Grad in der Wanne relaxen. (an/beautypress)

Tipp: Nach dem Ölbad auf keinen Fall die Haut trocken rubbeln. Besser: ganz vorsichtig abtupfen.

 

Kleines Bade Einmaleins

- Kurze und kühlere Bäder bis 35 Grad erfrischen und energetisieren.

- Wasser-Temperaturen ab 37 Grad aufwärts entspannen, machen schläfrig und bettschwer.

- Bei erhöhtem Blutdruck und Kreislaufproblemen nicht wärmer als 36 Grad baden.

- Maximale Badezeit: 20 Minuten. Sonst macht auch die robusteste Hautbarriere schlapp.

- Nach dem Baden sorgfältig eincremen (außer bei Ölbädern) und eine halbe Stunde relaxen.

Ausgabe 0211

 

 

 

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