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Hilfe bei störenden Besenreisern

 

Äderchen an den Beinen, auch Besenreiser genannt, sind für die Betroffenen oft ein ästhetisches Problem. Durch eine Behandlung beim Hautarzt können die Äderchen jedoch ganz entfernt oder zumindest deutlich abgemildert werden.

Vor einigen Monaten entdeckte ich an meiner Wade, natürlich hinten, wo man selbst fast nie hinschaut, einen großen blauen Fleck. Bei näherer Betrachtung stellte er sich als Gespinst feinster Äderchen dar. Der nächste Sommer kommt bestimmt. Was tun? Nur noch lange Hosen und lange Röcke tragen? Oder blickdichte Strümpfe? Das Äderchen-Gespinst mit Camouflage-Creme abdecken? Dr. Ingo Schugt, Bochumer Hautarzt und Spezialist für Äderchen aller Art – von Besenreisern, über Sternchenangiome, erweiterte Äderchen bis hin zu Altersblutschwämmchen - erklärte zunächst, wie solche Besenreiser entstehen und wie eine Behandlung erfolgen kann. „Sklerosierung“ heißt das Zauberwort. Dabei wird eine Flüssigkeit in die Gefäße gespritzt, welche diese veröden soll. Der Dermatologe injiziert das Mittel in die größeren Äderchen, „die ganz feinen Gefäße müssen wir später noch lasern“, so Schugt. Auch an meinen Oberschenkeln finden sich noch Äderchen, die gleich mitbehandelt werden. Es piekst und zwickt ein wenig. Nach der Behandlung werden die Beine gewickelt. Jetzt soll ich eine Stunde stramm gehen, damit sich die Flüssigkeit schön im Gefäßbäumchen verteilt und möglichst viele Äderchen „absterben“. Stützstrümpfe benötige ich zum Glück nicht. Nach vier Wochen erfolgt eine Kontrolle. Das Mittel hat gut gewirkt. Um nun auch die Gefäße, die so fein sind, dass man sie durch eine Injektion nicht entfernen kann, zu beseitigen, muss noch gelasert werden. Dabei werden die Äderchen mit gebündelten Lichtstrahlen „beschossen“, welche auf den Blutfarbstoff reagieren und für eine Verödung des Gefäßes sorgen. Wir vereinbaren einen neuen Termin in der Praxis. Ich erhalte eine Schutzbrille für meine Augen und nehme auf der Liege Platz. Das Lasern ist etwas unangenehmer, als die Sklerosierung. „Wer schön sein will, muss leiden, also Zähne zusammenbeißen und durch“, denke ich. Dafür kann ich im kommenden Sommer wieder Bein zeigen – und zwar makellos. „Am besten lässt man diese Behandlung im Herbst durchführen, da es bei Sonnenbestrahlung zu Pigmentveränderungen der Haut kommen kann“, erklärt Schugt. Oder man schützt die behandelten Partien in den folgenden Monaten mit einem Sunblocker - was ich persönlich etwas lästig finde. Der Herbst ist also die bessere Wahl und nach der erfolgreichen Behandlung freue ich mich schon auf die nächste Freibadsaison.

Ausgabe 09-10

 

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